Der 3. Weltkrieg ist nicht der letzte Krieg.
Der letzte Krieg ist die Schlacht am Birkenbaum. (Armageddon bzw. Harmagedon)
Es folgt eine kleine Sammlung von Texten zum Thema mit Links zu den Quellen
„Die Schlacht wird am Birkenbaum, zwischen Unna, Hamm und Werl stattfinden“ (von Henri Schnyder)


Die Schlacht am Birkenbaum (Erich Mühsam, 1920)Juli 1915
Glaubt nicht, die Schlacht am Birkenbaum sei nur ein Traum.
Sie wird geschlagen werden.
Schon lernt die ersten Schritte gehn, der sie wird sehn als Ältester auf Erden.
Glaubt nicht, am Birkenbaum die Schlacht werd über Nacht aus Völkerhaß geboren.
Aus gleichem Volk bekämpft das Heer der alten Wehr die Schar, die sich verschworen.
Und ist die tapfere Schar besiegt, gleichwohl, so fliegt von ihrem Geist ein Funke hinüber in der Feinde Reihn, und alle werden Brüder sein, gelabt vom selben Trunke.
Die Sieger als Besiegte dann ziehn Mann für Mann, zum Hungervolk die Satten, Befreiung feiernd von der Not bei Wein und Brot, unter der Birke Schatten.
Glaubt nicht, die Schlacht am Birkenbaum sei nur ein Traum und eines Wahns Gebilde.
‚Der schönste Sieg ist nicht mehr fern, da ohne Herrn Recht wird erstehn und Milde.
Quelle
Mönch aus Werl (1701)
„Es wird ein fürchterlicher Krieg entstehen. Auf der einen Seite werden alle Völker des Westens, auf der anderen alle des Ostens stehen. In fürchterlichen Scharen werden jene herankommen. Lange wird man mit unterschiedlichem Glücke kämpfen, bis man endlich in die Gegend des Rheins kommt. Dort wird man kämpfen drei Tage lang, so dass das Wasser des Rheins rot gefärbt sein wird, bis es bald nachher zur Schlacht am Birkenbäumchen kommt. Da werden weiss blaue (NATO-Farben oder bayerische Farben) und graue (Schweizer Uniform) Soldaten gemeinsam kämpfen und mit solcher Macht und Wut, dass jene feindlichen Scharen vollkommen aufgerieben werden, und dann wird Ruhe und Frieden sein.
Doch jene Zeit wird eintreten, wenn allenthalben Unzufriedenheit, Missachtung der Religion herrschen wird. Wenn niemand mehr gehorchen, niemand mehr Untertan sein will, wenn man Reiche und Arme nicht mehr unterscheiden kann, dann glaubt, daß jene Zeit nahe ist.
Nach diesen Tagen wird die traurige, unglückliche Zeit hereinbrechen, wie sie der Erlöser vorhergesagt. Die Menschen, sich fürchtend auf Erden, werden vergehen in Erwartung der Dinge, die da kommen. Der Vater wird sein gegen den Sohn, der Bruder gegen den Bruder. Treue und Glauben werden nicht mehr zu finden sein. Nachdem die einzelnen Völker sich lange gegenseitig bekriegt haben, Throne zusammengestürzt sind, Reiche umgestürzt wurden, wird der unverletzte Süden gegen den Norden die Waffen ergreifen. Dann wird sich’s nicht um Vaterland, Sprache und Glauben handeln: Vereinigen werden sie sich, um zu töten, um zu kämpfen wegen der Oberherrschaft über den Erdkreis.
Mitten in Deutschland werden sie aufeinandertreffen, Städte und Dörfer zerstören, nachdem die Einwohner gezwungen sind, sich in die Berge und Wälder zu flüchten. In den Gegenden Niederdeutschlands wird dieser schreckliche Kampf entschieden werden. Daselbst werden die Heere Lager schlagen, wie sie der Erdkreis noch nicht gesehen hat. Am Birkenwäldchen nahe bei Bodberg wird dieses schreckliche Treffen beginnen. Wehe! Wehe! Wehe! Armes Vaterland!
Drei ganze Tage werden sie kämpfen; bedeckt mit Wunden werden sie sich noch gegenseitig zerfleischen und bis an die Knöchel im Blute waten. Die bärtigen Völker des Siebengestirns werden endlich siegen, und ihre Feinde werden fliehen, am Ufer des Flusses sich wiederum setzen und mit äußerster Verzweiflung kämpfen. Dort aber wird jene Macht vernichtet, ihre Kraft gebrochen, so daß kaum einige übrigbleiben, um diese unerhörte Niederlage zu verkünden. Die Bewohner der verbündeten Orte werden klagen, aber der Herr wird sie trösten, und sie werden sagen: Das hat der Herr getan.“
Schlinkert
„Am Birkenbaume wird die Armee des Westens gegen die Armee des Ostens eine furchtbare Schlacht kämpfen und nach vielen blutigen Opfern den Sieg erringen. Die Krieger des Ostens nehmen in wilder Flucht ihre Retirade über die Haar, und wenn die Bewohner unserer Dorfschaften dann den Ort Rune an der Werler Haar brennen sehen, mögen sie nur schleunigst in den Arnsberger Wald flüchten … und ein anderes Gefecht findet an der Ruhrbrücke bei der Obereimer statt, jedoch wird man hier nur mit Artillerie kämpfen und bei dieser Gelegenheit die drei zunächst Obereimer stehenden Häuser Arnbergs in Brand schießen. Einige Tage später geschieht zwischen den Kriegern aus Osten und Westen die zweite und letzte große Schlacht auf deutschem Boden, und zwar bei dem Dorfe Schmerlecke am sogenannten Lusebrinke. Die Heere des Ostens werden bis zur totalen Vernichtung geschlagen und nur sehr spärlichen Überbleibseln wird es vergönnt sein, die Kunde der ungeheuren Niederlage in ihre Heimat zu bringen. Ein grässlich Wehe, Wehe Dir Hellweg! In Soest wird eine ganze Straße bis zur alten Kirche abbrennen …“
Henri Schnyder
„Die Schlacht wird am Birkenbaum, zwischen Unna, Hamm und Werl stattfinden„, dort wo sich heute das Autobahnkreuz Dortmund-Unna befindet, “ die Völker der halben Welt werden dort sich gegenüberstehen. Gott wird mit einem schrecklichen Sturm die Feinde schrecken. Von den Russen werden da nur wenige nach Hause kommen, um ihre Niederlage zu verkünden.“
Oskar Schwebel (1887)
Auf einsamer Heide ein Birkenbaum steht,
Von brausenden Stürmen aus Osten umweht.
Ein Beispiel, das zeigt uns die große Gefahr,
Die drohet aus Osten dem preußischen Aar.
Barbarische Scharen wild fluten daher,
Kein Widerstand nützt, kein Waffen, kein Wehr!
Die Saaten verwüstet, die Städte verbrannt, –
O Gott, hab‘ Erbarmen mit unserem Land.
An der einsamen Birke die letzte Schlacht,
Ein blutiges Ringen um Ehre und Macht.
Leichen auf Leichen türmen sich auf;
Schon dreimal erneut sich der Sonne Lauf.
Und endlich entflieht die slawische Brut,
Sie weicht, geschlagen durch preußischen Mut.
Aufjauchzen die Sieger: wir sind befreit,
Nun kommt ewiger Friede, die goldene Zeit!
Karl Maria Wiligut
In der Literatur über die Wewelsburg wird ein Bezug zu Geheimgesellschaften, insbesondere dem Tempelritterorden hergestellt, obgleich dieser bereits 1309 offiziell zerschlagen worden war. Nicht zuletzt diese mystische Vergangenheit der Burg veranlasste Heinrich Himmler auf Anraten seines Beraters Karl- Maria Willigut, 1934 die Burg für die SS zu pachten. Willigut, der als „Weisthor“ als Leiter des Amtes für Frühgeschichte im RSHA fungierte, stützte sich dabei auf eine Prophezeiung, derzufolge ein Heer aus dem Osten an einer westfälischen Burg vernichtend geschlagen werden soll. Diese Sage der „Schlacht am Birkenbaum“ war Himmler bereits zuvor aus anderer Literatur bekannt.
„Ich habe es gefunden, Herr Reichsführer. Hier ist die Prophezeiung der grossen Entscheidungsschlacht, über die wir uns unterhalten haben, sogar schriftlich niedergelegt. Soll ich sie Ihnen vorlesen? Der Text ist in mittelhochdeutscher Sprache abgefaßt.“
Mit diesen Worten beschreibt Karl Wolff die Findung Weisthors zur Auswahl der Burg.
Quelle
Die Sage von der großen Schlacht am Birkenbaum.
Eine alte in ganz Westphalen bekannte Prophezeiung sagt, es werde einst der Süden gegen den Norden die Waffen ergreifen und man werde sich vereinen, um wegen der Oberherrschaft des Erdkreises zu kämpfen. Mitten in Deutschland werden sie auf einander treffen, aber in den Gegenden Nieder-Deutschlands wird der Kampf entschieden werden. Das Treffen soll am Birkenwäldchen bei Budberg, einem Dorfe bei Unna, beginnen. Die bärtigen Völker des Siebengestirns werden siegen, doch ihre Feinde werden sich wieder stellen und mit äußerster Verzweiflung kämpfen. Dort wird jene Macht jedoch vernichtet und es werden kaum Einige übrig bleiben, um die unerhörte Nachricht zu verkündigen. Der Fürst aber, der jene große Schlacht schlagen wird, wird von Bremen (einem Dorfe bei Werl) nach der Haar (einer Anhöhe bei Werl) reiten, dort wird er sein Ruhekissen fordern und mit seinem Fernrohre nach der Gegend des Birkenbaumes sehen und die Feinde betrachten. Darauf wird er bei Holtum (einem Dorfe bei Werl) vorbeireiten. Hier steht ein Crucifix zwischen zwei Lindenbäumen; vor diesem wird er niederknieen und eine Zeit lang mit ausgestreckten Armen beten. Darauf wird er seine Soldaten, die weiß gekleidet sind, ins Treffen führen und nach blutigem Kampfe Sieger bleiben. An einem Bache, der von Abend nach Morgen fließt, wird das Hauptmorden sein. Wehe, wehe Budberg und Söndern (einem Dorfe bei Werl) an diesen Tagen! Nach dem Kampfe wird der siegreiche Feldherr in der Kapelle zu Schafhausen an der Haar eine Anrede halten. Jener alte Birkenbaum stand zwischen Holtum, Kirch-Hemmerde, Unna und Werl; er vertrocknete, es ist aber neuerdings ein anderer Baum an seine Stelle gepflanzt worden.
Am 22. Januar des Jahres 1854 wurde bei Büderich, einem Dorfe an der Chaussee zwischen Unna und Werl, eine merkwürdige Luftspiegelung beobachtet, die unbedingt mit der eben gedachten Sage in Verbindung steht. Man gewahrte von der Anhöhe Schlückingens, einem isolirt stehenden Hause, wie sich ein ungeheurer Heereszug nach dem Schafhauser Holze fortbewegte. Bückte man sich zur Erde, so konnte man unter dem Bauche der Pferde hinweg bis zum fernen Horizonte hinsehend die Bewegungen der Pferde deutlich wahrnehmen. Auch Infanterie konnte man in großer Menge und das Blitzen ihrer Musketen genau sehen. Derselben folgte ein unabsehbarer Wagenzug, welchem die Cavallerie sich anschloß, die nach dem Dorfe Hemmerde sich abschwenkte. Die Uniform der Cavallerie war weiß. Als das Fußvolk im Schafhauser Holze und die Cavallerie sich vor demselben befand, verschwammen die Bäume in einem dichten Rauch. Mit dem Untergang der Sonne verschwand jedoch das höchst interessante Schauspiel.
Quelle
Entdecke mehr von Exit Matrix
Melde dich für ein Abonnement an, um die neuesten Beiträge per E-Mail zu erhalten.